Die Falschparker App und andere Apps rund ums Parken

Rund ums Parken gibt es eine ganze Reihe von interessanten Apps, die man in den App Stores von Apple und Google finden und herunterladen kann. Dabei geht es nicht immer nur um das korrekte Parkieren und die Suche nach einem geeigneten Parkplatz. Ein wichtiger Aspekt ist auch das Wiederfinden des geparkten Fahrzeugs Wo viel geparkt wird, wird auch schon mal zum grossen Leidwesen von Parkplatzbesitzern falsch geparkt. Auch für dieses Problem gibt es eine äusserst nützliche App. In den Medien wurde bereits mehrfach über eine Falschparker App berichtet. Wie man also sehen kann, Apps haben heutzutage fast alle Bereiche unseres täglichen Lebens erreicht.

Das Smartphone lebt von Apps

Es gibt wohl nur noch wenige Menschen, die ohne Mobiltelefon durchs Leben gehen. Und die meisten davon sind inzwischen Besitzer eines Smartphones. Nach den neuesten Statistiken nutzen bereits mehr als 90% der Schweizer ein solches modernes und praktisches Gerät. Und viele der Nutzer kaufen sich alle zwei Jahre ein neues Modell, das mehr Komfort, höhere Geschwindigkeit und vielleicht eine noch bessere Kamera bietet. Das Telefonieren ist bei den Smartphones natürlich immer noch eine der Grundfunktionen. Kommunikation funktioniert heute aber auch über Messenger-Dienste und soziale Netzwerke, für die es eigene Apps gibt. Für die Nutzung dieser anderen Kommunikationskanäle sind oft die niedrigen Kosten ein schlagendes Element.
Die Nutzung des Smartphones geht aber inzwischen längst über die Kommunikation hinaus. Eine Vielzahl von Apps hat unglaublich viele neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnet. Letztlich ist der Siegeszug des Smartphones auf die vielfältigen Apps zurückzuführen.

Was sind eigentlich Apps?

Bei den Apps handelt es sich um kleine Computer-Programme, die in unseren Smartphones und Tablets leben und jeweils ganz spezielle Aufgaben lösen. Sie sorgen für nahezu unbegrenzte Funktionalität der mobilen Geräte und haben sich als sehr beliebte Helferlein in vielen Lebenslagen bewährt. Eine Reihe von Apps sind bei allen Smartphones bereits vorinstalliert, wie beispielsweise ein Browser für das Internet, ein Mail Client, Kalender, oder eine Navigations App. Die Ausstattung variiert je nach Anbieter. Dazu kann man sich aus den betreffenden App Stores weitere Apps herunterladen, um die Funktionalität des Smartphone noch zu erweitern.

Gigantisches Angebot an Apps

Viele Apps kann man gratis aus den App Stores herunterladen, andere sind für Fr.1 bis Fr. 3 zu haben. Aber es gibt auch sehr anspruchsvolle Apps, die einen deutlich höheren Preis haben. Neben den Apps für die beliebten sozialen Netzwerke und Messenger-Dienste bieten auch verschiedene Online-Händler Apps an, die das Shopping ihrer Produkte auf ihrer Plattform erleichtern. Man kann so über sein Mobiltelefon nahezu alles kaufen, von Büchern, Kleidung und allen möglichen Dingen des täglichen Bedarfs, sogar bis hin zu Autos und Lebensmitteln. Bücher, die man online gekauft hat, kann man direkt auf dem Smartphone lesen. Man kann seine Fotos bearbeiten oder Flüge und Reisen buchen. Und falls man noch keinen passenden Reisebegleiter hat, ist das auch kein Problem. Denn den kann man mit etwas Glück vielleicht sogar über eine App eines Dating-Dienstes finden.
Ständig kommen neue Apps auf den Markt, die versprechen, irgendein Problem der Nutzer lösen zu können. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Es ist kaum zu glauben, aber es gibt inzwischen deutlich mehr als 2 Millionen Apps für das iOS und etwa 3 Millionen für Android. Und jetzt gibt es sogar eine Falschparker App.

Wieviele Apps werden tatsächlich genutzt?

Die meisten Besitzer eines Smartphone laden pro Monat zwischen einer und vier Apps auf ihr Gerät herunter. Da die Speicherkapazität der mobilen Geräte inzwischen im zwei- bis dreistelligen Gigabereich liegt, sammelt sich im Laufe der Zeit eine Vielzahl von Apps an. Die Zahl der tatsächlich und regelmässig genutzten Apps liegt im Durchschnitt jedoch nur bei 10 pro Tag und etwa bei 30 pro Monat. Viele Smartphones könnten daher eine gründliche Entrümpelung vertragen.

Navigation mit dem Smartphone

Zu den nützlichsten Apps gehören die Navigationsapps. Moderne Smartphones sind in der Regel auch mit einem GPS-Empfänger ausgestattet. Dadurch und mit der zusätzlichen Peilung über Mobilfunkmasten ist eine recht genaue Navigation möglich.
Die Navigationsapps helfen nicht nur Autofahrern, sondern auch Fussgängern, sich in einer unbekannten Gegend leicht und sicher zurechtzufinden. Man muss keine kompliziert gefalteten und vielleicht sogar veralteten Stadtpläne mit sich herum schleppen. Und es ist auch nicht jedermanns Sache, erstmal den eigenen Standort in einer fremden Stadt auf der Karte zu identifizieren. Dies macht die App alles selber und vollautomatisch. Auf der elektronischen Karte kann man ausserdem nach Zielen suchen, die einen gerade interessieren. Ist man beispielsweise auf der Suche nach einem Restaurant oder Café in der Nähe, kann man sich diese anzeigen lassen. Detaillierte Informationen dazu kann man ebenfalls unmittelbar abrufen, ohne lange in dicken Reiseführern blättern zu müssen. Oft kann man direkt das Menü einsehen oder Bewertungen und Kommentare von anderen Kunden. Ein Klick auf die Telefonnummer reicht, um direkt eine Reservierung machen zu können.

Apps für Autofahrer

Es gibt eine ganze Reihe von Apps, speziell für Autofahrer. Diese reichen von Apps zur Überwachung der Technik, des Fahrverhaltens und des Benzinverbrauchs. Die hervorragenden Fähigkeiten der Smartphones in der Navigation machen sich einige interessante Apps zunutze, die ebenfalls für Autofahrer von Interesse sind. Hierbei geht es rund ums Parken, von App zum Finden von Parkplätzen bis hin zu einer Falschparker App.

Parkplatz finden

Sich in einer fremden Stadt zurechtzufinden ist auch mit einem Navi im Auto nicht immer leicht. Das grösste Problem ist dabei die Parkplatzsuche. Einen freien Parkplatz zu finden ist aber sowohl für Auswärtige wie Einheimische oft ein Problem. Möglichst günstig zum Ziel sollte er liegen und preiswert sollte er auch sein. Nicht jeder mag Parkhäuser und möchte insbesondere ältere Parkhäuser mit engen Auffahrten vermeiden, die für SUVs und für weniger geschickte Fahrer eine grosse Herausforderung darstellen. Manche Parkhäuser bieten zudem keine Frauenparkplätze an oder sind schlecht beleuchtet und kommen deshalb für einige Damen nicht in Betracht. Auch die Zahl der Behindertenplätze ist für manche ein wichtiges Kriterium.
In manchen grösseren Städten gibt es Anzeigetafeln, die die freien Plätze in verschiedenen Parkhäusern oder grossen Plätzen anzeigen. Aber dieser Service wird nicht überall angeboten. Und einfach drauflos fahren und auf das Beste hoffen, ist nicht jedermanns Sache.

Das Parkieren im Voraus planen

Wenn man aber zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sein muss, ist es besser, schon im Voraus zu planen, wo man parken kann. Schliesslich will man seine Termine nicht platzen lassen, nur weil man nicht rechtzeitig einen Parkplatz findet. Die beliebte App ParkU hilft dabei. Auf einer Karte werden alle Parkmöglichkeiten in der Nähe des Zieles angezeigt, so dass man die attraktivsten auswählen kann. Man kann die Liste der Parkplätze auch nach den eigenen Kriterien filtern. Damit kann man gezielt nach Parkiermöglichkeiten speziell in Parkhäusern oder in der Nähe von Flughäfen suchen, aber auch Privatparkplätze werden angeboten.
Ein anderes Auswahlkriterium sind sogenannte Park-and-Ride Parkplätze. Diese liegen in unmittelbarer Nähe von Stationen öffentlicher Verkehrsmittel. Oft gibt es dort günstige Kombinationstarife für das Parkieren und die stressfreie Fahrt in die Stadt. Die App zeigt auch alle wichtigen Details der einzelnen Plätze. Hierzu gehören unter anderem, ob eine Ladestation für E-Fahrzeuge vorhanden ist, der Parkplatz überdacht ist und natürlich auch die Preise und Öffnungszeiten. Hat man den passenden Platz gefunden, kann man mihilfe der App sogar den Parkplatz direkt über das Smartphone online reservieren. So vorbereitet kann man sich in aller Ruhe auf den Weg machen.

Erweitertes Angebot durch private Parkplätze

Aber das Angebot beschränkt sich nicht nur auf öffentliche Plätze. Auch Privatleute können Plätze zur Verfügung stellen während sie selbst ihre Parkplätze nicht nutzen. Dies hat den Vorteil eines deutlich vergrösserten Angebots. Und die Parkplatzbesitzer können durch das zeitweise zur Verfügung stellen auch noch eine Kleinigkeit verdienen. Der Eigentümer gestattet damit also ausdrücklich das Parkieren auf Privatgrund.

Parkgebühren bargeldlos bezahlen

Eine andere Kartenansicht in der ParkU App zeigt die Möglichkeiten, wo an der Strasse geparkt werden kann. Die Parkgebühren kann man in vielen Städten in Europa nun auch per App online bezahlen. Damit entfällt die Notwendigkeit passende Münzen bereit zu halten. Die Parkgebühren bezahlt man zudem genau entsprechend der tatsächlichen Parkdauer. Das ist besonders sinnvoll, wenn man die Parkdauer nicht von vornherein genau abschätzen kann. Damit gibt es kein Risiko mehr, die Parkzeit zu überschreiten, wenn man nicht genug Kleingeld dabei hat. Und man braucht sich nicht von vornherein auf eine Parkzeit festzulegen. Wenn man früher als geplant zu seinem Fahrzeug zurückkehrt, braucht man also nicht für den ungenutzten Parkplatz zu bezahlen. Um an diesem System teilnehmen zu können, muss man sich nur die kostenlose Vignette von der ParkU Webseite herunterladen und in seinem Fahrzeug deutlich sichtbar platzieren.

Wo ist mein Auto?

Dank der App haben Sie einen Parkplatz finden können und in aller Ruhe alles erledigt. Wieder zum parkierten Auto zurückzufinden ist aber manchmal eine andere Herausforderung. Sie sind vom Einkaufen noch gestresst oder in allerbester Stimmung nach einem Kino- oder Theaterbesuch und haben komplett vergessen, wo Sie Ihr Auto abgestellt haben. Das kann einem nicht nur in einer fremden Stadt passieren. Auch in heimischer Umgebung kommt es gelegentlich vor. Und manche Menschen haben einfach keinen Sinn für Orientierung, egal in welcher Umgebung. Eine noch grössere Herausforderung jedoch ist, wenn man sein Auto irgendwo am Flughafen geparkt hat und nach 2 oder 3 Wochen aus dem Urlaub zurückkehrt. Dann haben sogar die besten Gedächtniskünstler Erinnerungslücken. Um stets auf Nummer Sicher zu gehen, sollten Sie daher eine App auf Ihr Smartphone laden, die Sie ohne Umwege direkt wieder zu Ihrem Fahrzeug führt.

Google Maps hilft Ihnen, Ihr Auto wiederzufinden

Erste Hilfe für all diese Fälle bietet Google Maps. Auf Android Geräten ist diese App bereits vorinstalliert und für iOS Geräte können Sie es im App Store kostenlos auf das iPhone herunterladen und parallel zu Maps von Apple benutzen.
Google Maps bietet seit kurzem auch die Funktion, einen Standort als Parkposition zu markieren. In der Kartenansicht brauchen Sie nur auf den blauen Punkt zu tippen, der Ihren aktuellen Standort anzeigt und dann die Option „Als Parkplatz speichern” auszuwählen. Auf der Karte markiert Google Maps Ihren Parkplatz mit einem „P”. Wenn Sie dann wieder zu Ihrem Auto zurückkehren wollen, können Sie sich die Route berechnen und zeigen lassen genau wie bei der Navigation zu jedem anderen Ziel.

Alternativen zu Google Maps

Als Alternative zu Google Maps stehen sowohl für iOS als auch für Android mehrere Apps zur Auswahl. Einige sind kostenlos, blenden dafür aber Reklame ein. Sie lassen sich aber in der Regel auf die reklamefreie Version upgraden und bieten dann oft noch einige Zusatzfunktionen, die meist recht nützlich sind. Andere sind von vornherein zu unterschiedlichen Preisen erhältlich. Auch im Funktionsumfang unterscheiden sie sich erheblich.

Grosses Angebot an Apps zum Wiederfinden des Autos

In den App Stores können Sie die Apps finden, wenn Sie nach „Find my Car” oder „Car Finder” suchen. Es gibt dort mehrere Apps mit fast gleichlautenden Namen. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen durch die optische Präsentation, auch der gebotene Funktionsumfang kann etwas variieren. Einige haben mehr, andere weniger Reklame in der kostenlosen Version. Welches die beste App ist, ist daher eine persönliche Entscheidung, die von den individuellen Präferenzen abhängt. Da die meisten dieser Apps zumindest in der Basisversion kostenlos sind, können Sie ruhig mehrere davon herunterladen und in aller Ruhe ausprobieren. Diejenige, die Ihnen am meisten zusagt können Sie schliesslich behalten.
Alle dies Apps arbeiten mit dem eingebauten GPS der Smartphones. Sie können deswegen ohne eine aktive Internetverbindung auskommen. Zu ebener Erde funktioniert dies meist recht gut. In Stadtteilen mit enger Bebauung durch Hochhäuser ist jedoch die Genauigkeit des GPS mitunter etwas eingeschränkt. Manchmal müssen Sie daher Ihren Standort auf der Karte manuell korrigieren. Sollten Sie Ihr Fahrzeug in einem mehrstöckigen Parkhaus parkiert haben, empfiehlt es sich, zusätzlich die Etage und die Nummer des Standplatzes zu notieren, da das GPS nicht zwischen den Etagen unterscheiden kann. Die meisten Park-Apps haben dafür ein Eingabefeld, so dass man diese Information nicht auf einem anderen Zettel notieren muss. Man kann auch ein Foto der Umgebung machen und hinzufügen. Diese optische Hilfe zur Wiedererkennung kann sehr nützlich sein besonders für Menschen mit geringerem Orientierungsvermögen.
Das Wiederfinden Ihres Autos wird bei den meisten Apps anhand einer Karte von Google Maps oder Maps von Apple erleichtert. Die Route zurück zu Ihrem Fahrzeug wird berechnet und in der Karte angezeigt. Manche Apps geben wie ein Navi auch über eine Stimmausgabe.
Wiederum andere zeigen den Weg als AR (augmented reality oder erweiterte Realität) indem ein Pfeil in das Display eingeblendet wird.

Falschparker App von parkplatzkontrolle.ch

Eine hoch interessante App richtet sich nicht an die Autofahrer, sondern strebt an, die Probleme von Parkplatzbesitzern zu lösen, die regelmässig von widerrechtlich geparkten Fahrzeugen belästigt werden. Besonders betroffen sind Parkplätze in den Innenstädten, wo Parkraum sehr knapp und deswegen auch oft sehr teuer ist. Auch in der näheren Umgebung von grösseren Sport- oder Musikveranstaltungen kommt es daher immer wieder zu Verstössen gegen öffentliches oder privates Parkierverbot. Hier schafft die Gratis-App von parkplatzkontrolle.ch Abhilfe. Ganz leicht lassen sich hier die Falschparker melden.

Selbsthilfe gegen Falschparker

Das grosse Problem für die privaten Parkplatzbesitzer ist, dass sie nicht mit der Hilfe durch die Polizei rechnen können. Die Polizei ist nämlich in diesen Fällen nicht zuständig. Sie darf keine Bussen an den Parkplatzsünder verhängen und kann genauso wenig das Abschleppen der störenden Fahrzeuge anordnen.
Auch die Veranlassung des Abschleppens durch den Parkplatzeigentümer ist nicht ohne Probleme, da dieser die Kosten für das Abschleppunternehmen erst einmal selbst aufbringen muss. Und es besteht je nach Lage des Einzelfalls durchaus das Risiko, dass er auf den Kosten sitzen bleibt.

Voraussetzung für eine effiziente Parkplatzkontrolle

Die beste Lösung für den Parkplatzbesitzer ist, ein richterliches Parkverbot für seinen Stellplatz zu erwirken. Dieses können Sie beim Bezirksgericht am Standort Ihres Parkplatzes beantragen. Hierzu müssen Sie natürlich Ihr Eigentumsrecht anhand eines Grundbuchauszugs nachweisen. Diese darf nicht älter als ein Jahr sein. Mit der Absicherung durch dieses amtliche Parkierverbot wird aus einem zivilrechtlichen Eingriff in die Eigentumsrechte ein Tatbestand, dem mit einer Strafanzeige begegnet werden kann. Ob der Eigentümer tatsächlich eine Strafanzeige stellt, bleibt ihm jedoch selbst überlassen. Er kann sich auch auf andere Art mit dem Falschparker einigen, etwa durch Zahlung einer Umtriebsentschädigung. Dabei kann der Parkplatzeigentümer durchaus androhen, bei Nichtzahlung den Falschparker zu verzeigen.
Das Bundesgericht hat mit den Urteilen 6S.77/2003 vom 6.1.2004 sowie 6B.192/2014 vom 13.11.2014 eine solide gesetzliche Grundlage hierfür geschaffen. Gemäss dieser Urteile kann der Parkplatzeigner oder sein Vertreter von den Fahrzeughaltern unerlaubt parkender Autos eine Umtriebsentschädigung verlangen und eine Strafanzeige androhen.

Wie kann die Falschparker App helfen?

Die Falschparker App wird dem Parkplatzeigentümer von parkplatzkontrolle.ch kostenlos zur Verfügung gestellt. Sie läuft sowohl auf Smartphones mit dem Android System als auch unter iOS. Wenn sie den Falschparker melden möchten, mithilfe der Falschparker App lässt sich der Verstoss innerhalb von drei Minuten formell korrekt protokollieren. Der Eigner erfasst das Kennzeichen des Fremdparkers und macht ein Foto von dem Verstoss. Das Foto sollte dabei eindeutig die Position des widerrechtlich geparkten Autos auf dem Parkplatz zeigen. Dann wird das Ganze direkt vom Smartphone online an parkplatzkontrolle.ch weitergeleitet. Nun muss der Parkplatzeigner oder sein Vertreter nur noch einen Flyer unter den Scheibenwischer klemmen. Mit diesem Flyer wird der Falschparker auf seinen Verstoss aufmerksam gemacht und über die nächsten Schritte sowie über seine Widerspruchsrechte informiert. Der Flyer enthält auch die Ankündigung der Forderung nach einer Umtriebsentschädigung.

Was ist eine Umtriebsentschädigung?

Die Umtriebsentschädigung ist eine rechtlich abgesicherte Forderung zur Erstattung von Kosten, die dem Eigentümer wegen des Verstosses entstanden sind. Hierunter fallen die Kosten für die Überwachung des Parkplatzes, Abwicklung, Buchhaltung und Mahnwesen sowie Sachkosten, wie Telefon, Porto etc. Diese Einzelpositionen im Detail zu ermitteln und nachzuweisen ist jedoch äusserst unpraktikabel und unzumutbar. Deshalb hat sich inzwischen eine Pauschale durchgesetzt, die derzeit bis zu Fr. 52 betragen kann. Diese Höhe hat auch das Bundesgericht inzwischen in mehreren Entscheidungen als angemessen anerkannt.

Wie geht es nach der Protokollierung weiter?

Sobald die Dokumentation von dem Grundeigner oder seinem Vertreter mithilfe der Falschparker App aufgenommen und weitergeleitet wurde, braucht er nichts mehr zu tun und bleibt zudem völlig anonym im Hintergrund. Nun ermittelt parkplatzkontrolle.ch den Fahrzeughalter, sendet diesem eine Rechnung über die Umtriebsentschädigung und droht ihm gleichzeitig eine Strafanzeige wegen Verstosses gegen ein richterliches Parkverbot an, falls er nicht zahlen sollte.
In den meisten Fällen erübrigt sich eine Anzeige, da der Falschparker zur Vermeidung einer Strafanzeige die baldige Zahlung der Umtriebsentschädigung vorziehen wird. Sie kommt ihm letztlich viel günstiger zu stehen, denn bei einem Strafverfahren droht eine Busse von Fr. 100.-Ausserdem wird er die Kosten des Verfahrens tragen müssen, die sich je nach Kanton auf etwa Fr. 200 belaufen dürften. Und es bleibt ihm der ganze langwierige Ärger erspart, den so ein Verfahren mit sich bringt.
parkplatzkontrolle.ch überwacht den Zahlungseingang. Sollte dieser nicht fristgerecht erfolgen, greift das Mahnwesen ein. Mahngebühren und eventuelle Betreibungskosten vergrössern die Kosten für den Falschparker noch weiter. Über diese Art des Vorgehens gegen Falschparker und die Falschparker App hat die Presse bereits ausführlich berichtet. Dieses Thema wurde auch ausgiebig in Internetforen und sozialen Netzwerken diskutiert. Deswegen sollte inzwischen eigentlich jeder Falschparker wissen, dass eine fristgerechte Zahlung die preiswerteste Lösung für die Beilegung des Konfliktes ist. Sobald die Zahlung des Falschparkers eingegangen ist, erhält der Parkplatzbesitzer Fr. 10.- für seine Bemühungen bei der Dokumentation des Verstosses, nicht schlecht für gerade mal drei Minuten seiner Zeit.

Möglichkeit des Einspruchs

Falls der Falschparker nicht mit der Beschuldigung einverstanden sein sollte, gibt es für ihn die Möglichkeit auf einer Webseite von parkplatzkontrolle.ch dagegen Einspruch einzulegen. Die Beweislage ist aufgrund der Fotos jedoch eindeutig und deshalb dürfte dieser Fall nur selten auftreten. Der Falschparker könnte natürlich auch wegen eines Notfalls in diese Situation geraten sein. In diesem Fall wird die Angelegenheit in Absprache mit dem Eigentümer nicht weiter verfolgt. Der Falschparker muss diesen Umstand jedoch entsprechend belegen können.

Wo können Sie die beliebte Falschparker App bekommen?

Für den Parkplatzeigentümer ist die Nutzung dieser praktischen und leicht bedienbaren Falschparker App ein äusserst bequemes und effizientes Verfahren. Er braucht sich nach der Aufnahme des Falles um nichts mehr zu kümmern, denn der Dienstleister nimmt ihm alle weiteren Schritte zur Verfolgung des Verstosses ab.
Auch hat sich das Verfahren mit der Umtriebsentschädigung inzwischen zu einem weithin beliebten Mittel der Parkplatzkontrolle entwickelt. Es ist rechtlich sehr gut abgesichert und hat sich als ein effizientes Mittel zur Abschreckung von Falschparkern bewährt. Denn wer einmal die Erfahrung mit diesem Verfahren gemacht hat, wird sicher nicht noch einmal Ihren Parkplatz blockieren.
Sie können die Falschparker App ganz leicht und kostenfrei online auf der Webseite von parkplatzkontrolle.ch beantragen oder gleich hier anmelden. Die Firma kontaktiert Sie dann innerhalb einer Woche. Sobald die Eigentumsverhältnisse und sonstige Details abgeklärt sind, treffen Sie eine Vereinbarung mit parkplatzkontrolle.ch über die Kooperation. Dann erfolgt die Freischaltung der Falschparker App und Ihrer privaten Parkplatzkontrolle steht nichts mehr im Wege. Dem fremden parkieren auf Ihrem Privatgrund können Sie somit völlig legitim und effizient entgegenwirken.

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